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ARENA... der jungen Künste

23. internationale Woche des jungen Theaters

grenzenlos 25. – 30. Juni 2013

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Wie politisch darf / kann / muss Theater sein?

ARENA 2012: Die Performance Gruppe 'Hysterisches Globusgefühl' übt harte Kritik am Theaterbetrieb. In ihrer Performance 'Theaterstürmung I – Wir müssen das Theater anzünden' wird am Ende darüber abgestimmt ob das Erlanger Markgrafen Theater gestürmt werden soll. Eine knappe Mehrheit ist dafür. Es kommt zu einer politischen Aktion vor dem Eingang des Theaters und innerhalb des ARENA-Festivals zu einer hitzigen Diskussion wie das Festival sich dazu verhalten darf/kann/muss?
Der ARENA - der jungen Künste e.V. nimmt die Ereignisse des letzten Jahres zum Anlass um grundsätzliche Fragen zu diskutieren: Ist Theater machen an sich schon politisch? Kann Theater was verändern oder bleibt es unwirksam solange es sich als Theater definiert? Welche Verantwortung haben Institutionen wie Stadttheater oder Theaterfestivals? Und muss das Theater jetzt eigentlich gestürmt werden?

25.April 2013 -- Experimentiertheater -- Beginn: 20.15 Uhr


Podiumsteilnehmer_innen:

Anneka Esch-van Kan
Studium der Theaterwissenschaft in Frankfurt, Gießen und Stony Brook (NY, USA). Promotion zum zeitgenössischen politischen Theater in den USA an der Justus-Liebig Universität Gießen (eingereicht). Lehrbeauftragte in Bochum und Gießen. Herausgeberin (gemeinsam mit Stephan Packard und Philipp Schulte) von „Thinking – Resisting – Reading the Political“ (Diaphanes, 2013).


Steffen Jäger
Studium der Regie am Max-Reinhardt-Seminar in Wien, seit Oktober 2012 dort als Dozent für Schauspiel tätig. Mitglied der Jury bei ARENA 2012. Letzte Inszenierung: Bunbury (Oscar Wilde) im Landestheater Vorarlberg, Bregenz.


Lea-Sophie Schiel
Studium der Philosophie und Theater- und Medienwissenschaft an der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg und der Universität Bern. Lehrkraft für besondere Aufgaben des Instituts für Theater- und Medienwissenschaft der FAU. Mitglied der beiden Performancekollektive DRAMAZONE und Hysterisches Globusgefuehl.


Benjamin Wihstutz
Studium der Theaterwissenschaft und Erziehungswissenschaft an der FU Berlin. Promotion 2011 mit „Der andere Raum. Zur Verhandlung sozialer Grenzen im Gegenwartstheater“, als Monographie mit Untertitel „Politiken sozialer Grenzverhandlung im Gegenwartstheater“ veröffentlicht (Diaphanes, 2012). Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Sonderforschungsbereich „Ästhetische Erfahrung im Zeichen der Entgrenzung der Künste“, FU Berlin.


Moderation: Matthias Weigel
Studium der Theater- und Medienwissenschaft, Psychologie und Publizistik an der Friedrich-Alexander- Universität Erlangen-Nürnberg. Freier Redakteur/Kritiker/Videojournalist bei u.a. nachtkritik.de und Ulmen Television in Berlin.